OmahaOmaha oder auch als Omaha High bekannt, ist eine besondere Variante vom Texas Hold'em. Diese Variante ermöglicht dem passionierten Spieler mehr Möglichkeiten eine Hand zu bilden, weswegen sich dieses Spiel als sehr spannend erweist. Wie Sie es bereits vom Texas Hold'em kennen, werden beim Omaha, auch fünf Gemeinschaftkarten Ihre Anwendung zur Bildung einer Hand finden können. Beachten Sie hierbei jedoch: beim Omaha erhält jeder Spieler vier verdeckte Karten (englisch: Hole Cards) zugeteilt. Beim Texas Hold'em sind es lediglich zwei. Von seinen vier erhaltenen Hole Cards darf der Spieler jedoch lediglich zwei nutzen und muss mit diesen versuchen mit Hilfe der Gemeinschaftskarten eine starke Hand zu bilden. So spielt man OmahaDer Button (Dealerbutton)Haben Sie bereits vom Dealerbutton gehört? Dies ist beim Texas Hold'em eine kleine Scheibe. Durch diese wird der aktuelle Dealer der Runde gekennzeichnet. Der Dealerbutton wandert pro Runde einen Spieler weiter nach links. Karten werden im Uhrzeigersinn ausgegeben, startend beim Spieler links vom Dealerbutton. Nachdem alle Karten ausgeteilt worden sind, startet die erste Setzrunde. BlindsDer Small Blind muss vom Spieler links vom Button gesetzt werden. Links vom Small Blind sitzt der Big Blind. Beide Blinds stellen verpflichtende Einsätze dar, die bereits vor dem eigentlichen Verteilen der verdeckten Karten gesetzt werden müssen. Wie Sie bereits gelernt haben, wandert der Dealerbutton jede Runde weiter - somit kommt jeder Spieler zum Pflichteinsatz. Die jeweilige Höhe der Blinds orientiert sich an der Höhe des gespielten Limit. Sollte ein neuer Spieler den Tisch betreten, wird dieser verpflichtet innerhalb seiner ersten Runde on top den Big Blind zu setzen. Alternativ wartet der neue Spieler ab, bis er ohnehin den Big Blind zahlen muss. Diese Regelung schützt die restlichen Mitspieler, dass ein Spieler einfach kurz vor seinem zu zahlenden Big Blind den Tisch verlässt. Wenn ein Spieler Big Blinds verpasst, müssen diese nachträglich geleistet werden oder es muss einfach auf den kommenden Big Blind gewartet werden. Die SetzrundenDie erste Setzrunde startet bereits vor dem Flop, dem sogenannten Pre-Flop. Nachdem Small Blind und Big Blind Ihre verpflichtenden Einsätze getätigt haben, erhält jeder teilnehmende Spieler seine verdeckten Karten (Hole Cards) ausgeteilt. Nachdem jeder Spieler seine Karten eingesehen hat, muss er sich innerhalb der ersten Setzrunde entscheiden, ob er den Big Blind callen, erhöhen oder passen möchte. Innerhalb der ersten Runde ist es keinem Spieler gestattet, lediglich zu schieben (englisch: checken). Dies begründet sich in der Tatsache, dass die Einsätze für Small und Big Blind bereits geleistet worden sind. Die erste Setzrunde startet mit dem Spieler links vom Big Blind. Fortgesetzt wird diese im klassischen Uhrzeigersinn. Selbsterklärend kommt der Big Blind zum Schluss. Zweite Setzrunde (Flop) - Nach Beendigung der ersten Setzrunde, werden die drei Gemeinschaftskarten aufgedeckt (Flop). Alle noch im Spiel übrig gebliebenen Spieler können diese Gemeinschaftskarten benutzen, um zusammen mit Ihren eigenen verdeckten Karten (englisch: Hole Cards) die bestmögliche Hand zu bilden. Der Spieler links vom Button startet die zweite Setzrunde. Fortgesetzt wird das Spiel -wie gewohnt- im Uhrzeigersinn. Dritte Setzrunde (Turn) - Nach der Setzrunde mit dem Flop folgt die Aufdeckung einer weiteren Gemeinschaftskarte - dem sogenannten Turn bzw. der Turnkarte. Der Spieler links vom Button startet diese Setzrunde. Vierte Setzrunde (River) - Nach der Setzrunde mit dem Turn folgt die Aufdeckung einer weiteren Gemeinschaftskarte - dem sogenannten River bzw. der Riverkarte. Der Spieler links vom Button startet diese Setzrunde. Showdown - Nach Beendigung aller Setzrunden, folgt der legendäre Showdown zwischen allen teilnehmenden Spielern. Spieler, die innerhalb dieser Runde, gepasst (fold) haben, sind natürlich raus. Beim Omaha besteht eine Hand natürlich auch aus fünf Karten, die aus zwei verdeckten Karten des Spielers und drei der insgesamt fünf Gemeinschaftskarten gebildet werden. Hierbei passiert es häufigerweise, dass es zu sogenannten Split Pots kommt, weil die Chance, das jeweils gleichwertige Hände der Spieler möglich sind, viel höher ist. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Omaha, die variabel innerhalb Ihrer Setzhöhe sind:
Limit OmahaBeim Limit Omaha ist der maximale Setzbetrag pro Runde bereits vorab definiert. Die jeweilige Setzhöhe innerhalb der ersten beiden Setzrunden gleicht dem Small Blind und verdoppelt sich innerhalb der kommenden Setzrunden. Pro Runde sind 4 Einsätze gestattet - ein Einsatz und drei Erhöhungen. Pot Limit OmahaBeim Pot Limit Omaha beträgt der Mindesteinsatz des Spielers mindestens die Höhe des Big Blinds. Bei Erhöhungen muss zumindest die Höhe des eigentlichen Einsatzes der jeweiligen Setzrunde erreicht werden. Die maximale Höhe des Einsatzes hängt von der Größe des Pots ab. |